{"id":1012,"date":"2026-08-18T20:58:08","date_gmt":"2026-08-18T18:58:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/18\/hkspk-heimkehr-voe-11-09-2026\/"},"modified":"2026-08-18T20:58:08","modified_gmt":"2026-08-18T18:58:08","slug":"hkspk-heimkehr-voe-11-09-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/18\/hkspk-heimkehr-voe-11-09-2026\/","title":{"rendered":"HKSPK \u2013 Heimkehr V\u00d6 11.09.2026"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5786\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/HKSPK-2026-Heimkehr-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><br \/>\nCover von Steffen Schmolke<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Manchmal stolpert man \u00fcber eine junge Band und denkt sich nach den ersten h\u00f6ren: <b>Die sollte man sich merken! <\/b>Genau so ging es mir bei HKSPK <\/span><span style=\"color: #000000\">(Hello Kitti Scum Porn Killer) <\/span><span style=\"color: #000000\">aus Frankfurt (Oder). Die Band wurde 2023 gegr\u00fcndet und macht seitdem ziemlich kompromisslos ihr eigenes Ding. Kein gro\u00dfes Label, kein Management, einfach Do it yourself.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Hinter HKSPK stehen Jim Kalubba am Gesang und an der Leadgitarre, Leon Sabiers an der Rhythmusgitarre und Arne Ising am Schlagzeug. Musikalisch l\u00e4sst sich die Band nur schwer in eine Schublade stecken. Black Metal, Death Metal, Speed Metal, dazu immer wieder Punk- und Hardcore-Einfl\u00fcsse, HKSPK nehmen sich offenbar genau das, worauf sie gerade Bock haben.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5787\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/HKSPK-Band_03-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5788\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/HKSPK-Band_05-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Heimkehr startet mit dem <b>\u201ePrelude\u201c<\/b> zun\u00e4chst v\u00f6llig unscheinbar. Klavier, Regen-Ger\u00e4usche, dazu kommen ganz langsam Bass, Gitarre und Schlagzeug. Ein kurzer gesprochener Text auf Englisch und dann ist es vorbei mit der Ruhe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit <b>\u201eTorture\u201c<\/b> gibt es direkt das erste Brett vor den Kopf. Das Tempo erinnert an Speed Metal, dazu kommt eine ordentliche Portion Hardcore. Der Gesang ist rotzig, frech und aggressiv und passt damit perfekt zu diesem kurzen, gerade einmal knapp zwei Minuten langen Wutausbruch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>\u201eWhite Secretions II\u201c<\/b> schl\u00e4gt anschlie\u00dfend eine etwas d\u00fcsterere und tiefere Richtung ein. Sch\u00f6ne Gitarrenarbeit trifft auf harsche Vocals. Das Tempo wird etwas herausgenommen, die Aggressivit\u00e4t bleibt aber erhalten. Gerade hier zeigt sich erstmals, dass die Band mehr kann, als nur Vollgas zu geben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit <b>\u201eSonnenj\u00e4ger\u201c<\/b> gibt es dann den ersten Song mit deutschem Text. Zun\u00e4chst beginnt das St\u00fcck etwas ruhiger, bevor HKSPK wieder ordentlich Gas geben. Thrash- und Death-Metal-Elemente treffen aufeinander und machen den Song zu einem weiteren gelungenen Wechsel innerhalb des Albums.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>\u201eKill the Weak\u201c<\/b> geht wieder st\u00e4rker in Richtung Punk. Der Song kommt rotzig und direkt daher und macht genau das, was der Titel verspricht: keine Gefangenen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit <b>\u201eRot in Despair\u201c<\/b> beginnt sich das Album langsam zu ver\u00e4ndern. Black-Doom-Elemente treffen auf schnelle Gitarrenpassagen. In der Mitte wird das Tempo deutlich reduziert, bevor sich der Song langsam wieder aufbaut und in einen starken H\u00f6hepunkt m\u00fcndet. Ab diesem Punkt wird Heimkehr sp\u00fcrbar ruhiger und atmosph\u00e4rischer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>\u201eRain in the Face\u201c<\/b> setzt diesen Weg fort und bringt erneut deutsche Textpassagen ins Spiel. Die Songs bekommen jetzt mehr Raum und wirken weniger hektisch als die St\u00fccke am Anfang.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Und dann kommt f\u00fcr mich der H\u00f6hepunkt des Albums: <b>\u201eHeimkehr\u201c<\/b>.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Der Titeltrack beginnt mit einem sch\u00f6n eingesprochenen deutschen Text. Danach setzen die Instrumente langsam und gleichzeitig aggressiv ein. Was zun\u00e4chst noch zur\u00fcckhaltend wirkt, entwickelt sich zu einem \u00fcber sechs Minuten langen Abschluss, der die Entwicklung des gesamten Albums noch einmal zusammenfasst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Denn genau das macht Heimkehr f\u00fcr mich interessant, am Anfang ist die Platte kurz angebunden, aggressiv und ungeduldig. Die Songs schlagen ein und sind teilweise schon wieder vorbei, bevor man sich \u00fcberhaupt richtig darauf eingestellt hat. Je weiter das Album voranschreitet, desto l\u00e4nger werden die St\u00fccke und desto mehr Atmosph\u00e4re kommt hinzu.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Dabei merkt man auch, dass HKSPK nicht einfach nur m\u00f6glichst hart klingen wollen. Die Band l\u00e4sst ihren Songs Raum, entwickelt Ideen weiter und zeigt besonders in der zweiten H\u00e4lfte von Heimkehr, dass hinter der Aggression auch jede Menge Atmosph\u00e4re steckt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit gerade einmal 25:21 Minuten ist das Album zwar nicht besonders lang, aber f\u00fcr mich funktioniert die Spielzeit hervorragend. Es gibt keine unn\u00f6tigen L\u00e4ngen und trotzdem genug Abwechslung, damit die Platte nicht wie ein einziger durchgehender Wutausbruch klingt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Textlich geht es um Schicksal, Tod, Hoffnung und Erl\u00f6sung. Teilweise auch pers\u00f6nliche Geschichten (Tour) oder auch Erfahrungen und R\u00fcckschl\u00e4ge.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5789\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/HKSPK-Live_02-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5790\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/HKSPK-Live_04-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Heimkehr erscheint am <b>11. September<\/b> in Eigenregie auf den g\u00e4ngigen Streaming-Plattformen. \u00dcber Bandcamp gibt es zus\u00e4tzlich eine auf <b>50 Exemplare limitierte CD-Ausgabe<\/b>. Wer HKSPK bisher noch nicht kennt, sollte also nicht zu lange warten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Die Band hat bereits einiges an Material vorzuweisen: Auf das Deb\u00fct Holy Scum von 2024 folgte 2025 die EP The Human Butcher. 2026 wurden mit \u201eTorture\u201c und \u201eRot in Despair\u201c bereits zwei Singles als Vorboten des neuen Albums ver\u00f6ffentlicht. Und jetzt liegt mit Heimkehr der n\u00e4chste Schritt vor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>Fazit: <\/b><\/span><span style=\"color: #000000\">Ich kann Euch eigentlich nur empfehlen, HKSPK im Auge zu behalten. Heimkehr ist f\u00fcr mich eine dieser Ver\u00f6ffentlichungen, bei denen man merkt, dass hier eine junge Band ihren eigenen Weg sucht und dabei nicht versucht, irgendwelchen Genre-Regeln zu entsprechen. <\/span><span style=\"color: #000000\">Black Metal, Death Metal, Speed, Thrash, Punk und Hardcore, alles findet seinen Platz, ohne dass das Album komplett auseinanderf\u00e4llt. Besonders stark finde ich die Entwicklung von der hektischen und aggressiven ersten H\u00e4lfte hin zu den atmosph\u00e4rischeren und l\u00e4ngeren Songs. <\/span><span style=\"color: #000000\">F\u00fcr mich ist Heimkehr deshalb nicht nur irgendeine weitere Underground-Ver\u00f6ffentlichung aus Brandenburg, sondern ein Album, das Lust auf mehr macht.<\/span><\/p>\n<div>\n<p class=\"p1\"><strong>Kontakt:<\/strong> <span style=\"color: #000000\">Tina f\u00fcr HKSPK<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000\">E-Mail: info@hkspk.de Telefon und WhatsApp: +49 1522 8318691<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #000000\"><strong>Text: Frank<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000\"><strong>Fotos<\/strong> von HKPSK (Tina)<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCKJ3uSNqVWLYMxcn49HLfHA\">Youtube Channel HKPSK<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cover von Steffen Schmolke Manchmal stolpert man \u00fcber eine junge Band und denkt sich nach den ersten h\u00f6ren: Die sollte man sich merken! 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