{"id":1024,"date":"2026-08-25T20:16:57","date_gmt":"2026-08-25T18:16:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/25\/aenigmatum-infinitudes-passage-voe-31-07-2026\/"},"modified":"2026-08-25T20:16:57","modified_gmt":"2026-08-25T18:16:57","slug":"aenigmatum-infinitudes-passage-voe-31-07-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/25\/aenigmatum-infinitudes-passage-voe-31-07-2026\/","title":{"rendered":"\u00c6nigmatum \u2013 Infinitude\u2019s Passage V\u00d6 31.07.2026"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000\"><strong>Infinitude\u2019s Passage<\/strong> ist das dritte Full-Length von <span style=\"color: #ff0000\"><a style=\"color: #ff0000\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=100063560651573\"><strong>\u00c6nigmatum<\/strong><\/a><\/span>, erschien am 31. Juli 2026 zun\u00e4chst digital \u00fcber <span style=\"color: #ff0000\"><a style=\"color: #ff0000\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/20buckspin\"><strong>20 Buck Spin<\/strong><\/a><\/span> und umfasst sechs St\u00fccke mit insgesamt 42:32 Minuten. Die Band selbst stammt aus Portland, Oregon und wurde 2017 offiziell gegr\u00fcndet. Hinter der Band stehen Kelly McLaughlin (Gesang, Gitarre, Bassklarinette), Eli Lundgren (Gitarre), Brian Rush (Bass, Backing Vocals) und Pierce Williams (Schlagzeug, Synthesizer, Backing Vocals). F\u00fcr das neue Album kommt Patrick Corona am Saxofon dazu.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5918\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/AEnigmatum-2026-Infinitudes-Passage-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u00c6nigmatum wird offiziell zwar dem Progressive Black\/Death Metal zugeordnet, pers\u00f6nlich h\u00f6re ich hier aber vor allem richtig guten technischen Death Metal. Viel Gefrickel, viel Abwechslung und jede Menge musikalisches K\u00f6nnen. <\/span><span style=\"color: #000000\">Nach dem selbstbetitelten Deb\u00fct von 2019 und Deconsecrate von 2021 ist Infinitude\u2019s Passage nun das dritte vollst\u00e4ndige Album. Und die f\u00fcnf Jahre zwischen den Alben scheinen die Band genutzt zu haben, um noch einmal ordentlich an den musikalischen Schrauben zu drehen. Es gibt jede Menge Gefrickel, verschachtelte Gitarrenl\u00e4ufe, abrupte Rhythmuswechsel und Stellen, an denen man sich fragt, wie zum Teufel die Jungs das gerade spielen. Gleichzeitig bleibt das Ganze erstaunlicherweise musikalisch nachvollziehbar.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5919\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/aenigmatum-bandfoto-32f4d1-300x200.webp\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201ePitiless Mechanism\u201c<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Der Opener legt sofort die Messlatte ziemlich hoch. Blastbeats treffen auf technische Gitarrenarbeit, w\u00e4hrend sich immer wieder melodische und atmosph\u00e4rische Momente einschieben. Gerade dieser Wechsel zwischen brutalem Death Metal und fast schon schwebenden Gitarren macht den Einstieg spannend. Was mir besonders auff\u00e4llt, ist das Zusammenspiel der Gitarren. Die beiden Gitarristen spielen nicht einfach dieselben Riffs doppelt, sondern lassen ihre Instrumente teilweise regelrecht miteinander kommunizieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eInseverable\u201c<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Hier wird das technische Element noch einmal st\u00e4rker in den Vordergrund ger\u00fcckt. Verschachtelte Riffs, ungew\u00f6hnliche Rhythmen und immer wieder kleine Wendungen sorgen daf\u00fcr, dass der Song kaum vorhersehbar ist. Immer wieder sch\u00f6nes gefrickele zwischendurch. Besonders interessant ist das Schlagzeug. Pierce Williams spielt nicht einfach nur den Takt herunter, sondern ist ein aktiver Teil des gesamten Chaos. Blastbeats, Fills und Doublebass treiben die Gitarren regelrecht vor sich her.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eArchitects Of The Fated\u201c<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Mit \u00fcber acht Minuten ist dieser Song einer der Brocken des Albums. Und hier zeigt sich besonders deutlich, dass \u00c6nigmatum nicht einfach nur technischen Death Metal spielen. Der Song beginnt mit einem auff\u00e4lligen Basspart, bevor sich Gitarren und Drums immer weiter aufbauen. Danach geht es durch verschiedene musikalische Landschaften, mal technisch und hektisch, mal d\u00fcster und beinahe majest\u00e4tisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eA Tarnished Nexus\u201c<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Hier kommt f\u00fcr mich eine besonders interessante Mischung aus technischem Death Metal und klassischen Death-Metal-Einfl\u00fcssen zum Vorschein. Die Gitarren erinnern stellenweise an die progressivere Seite des alten Death-Umfelds, bevor \u00c6nigmatum wieder in ihr eigenes, deutlich komplexeres Universum abbiegen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eNocturne Of Ageless Reverie\u201c<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Der f\u00fcnfte Song ist mit knapp f\u00fcnf Minuten der k\u00fcrzeste regul\u00e4re Track und wirkt dadurch zun\u00e4chst etwas direkter. Trotzdem bleibt die Band ihrer Linie treu. Die Gitarren arbeiten sich durch ungew\u00f6hnliche Harmonien und technische Passagen, w\u00e4hrend das Schlagzeug permanent Bewegung in den Song bringt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eInfinitude\u2019s Passage\u201c<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000\">Zum Abschluss gibt es den Titeltrack mit \u00fcber acht Minuten gleichzeitig der l\u00e4ngste Song. Hier f\u00e4hrt die Band noch einmal alles auf. Technische Gitarrenarbeit, d\u00fcstere Melodien, wechselnde Rhythmen und atmosph\u00e4rische Passagen. Der Song f\u00fchlt sich tats\u00e4chlich wie eine musikalische Reise an und bildet damit einen passenden Abschluss. Und dann kommt das Saxofon. Ja, richtig gelesen: Saxofon. Patrick Corona steuert dem Titeltrack einen Gastauftritt bei. Das Instrument taucht gegen Ende auf und sorgt definitiv f\u00fcr einen ungew\u00f6hnlichen Moment. Es ist definitiv ungew\u00f6hnlich, aber genau solche Momente machen das Album interessant.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000\">Fazit <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000\">\u00c6nigmatum sind ohne Zweifel hervorragende Musiker. Das h\u00f6rt man in praktisch jeder Minute. Trotzdem wirkt das Album nicht wie eine reine Gitarren- oder Schlagzeug-Demonstration. Infinitude\u2019s Passage ist definitiv kein Album f\u00fcr den schnellen Konsum. Aber genau das macht f\u00fcr mich den Reiz aus. <\/span><span style=\"color: #000000\">F\u00fcr mich ist Infinitude\u2019s Passage eine der interessanteren technischen Death-Metal-Ver\u00f6ffentlichungen dieses Jahres. Kein Album, das man einmal h\u00f6rt und dann weglegt sondern eines, das man sich erarbeiten kann.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000\">Frank<\/span><\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Pitiless Mechanism\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hY6nosO_SfQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infinitude\u2019s Passage ist das dritte Full-Length von \u00c6nigmatum, erschien am 31. 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