{"id":1026,"date":"2026-08-26T20:33:08","date_gmt":"2026-08-26T18:33:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/26\/profane-burial-desolate-echoes-of-turmoil-voe-24-07-2026\/"},"modified":"2026-08-26T20:33:08","modified_gmt":"2026-08-26T18:33:08","slug":"profane-burial-desolate-echoes-of-turmoil-voe-24-07-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/26\/profane-burial-desolate-echoes-of-turmoil-voe-24-07-2026\/","title":{"rendered":"Profane burial \u2013 Desolate Echoes of Turmoil V\u00d6 24.07.2026"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5925\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Profane-Burial-2026-Desolate-Echoes-of-Turmoil-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b><span style=\"color: #ff0000\"><a style=\"color: #ff0000\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ProfaneBurial?__cft__[0]=AZbj9DxtwjaRFmYRR7o6U6QI06qIuhYRN4I6qQvhn6Czp6whzafyKYoQMHuPSRNGBQRaClXla_8w1RvvF0tNshI4gWmMXEGB9MS9XyINEkuCrflvnKi9FLA52aFssW3N2gXKd6kxdOurKvYqdf9iH4VLjCbcmeUz_o1m3Y74E-D_hTEnMhdUTtILi0bllMAf9TE&amp;__tn__=-UC%2CP-R\">Profane Burial<\/a><\/span> \u2013 Desolate Echoes of Turmalin V\u00d6 24.07.2026 \u00fcber 2TheseHandsMelt<\/b><b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Manchmal bekommt man ein Album zum Review auf den Tisch, von dessen Band man vorher tats\u00e4chlich noch nie etwas geh\u00f6rt hat. Genau das ist mir mit Profane Burial passiert. Ich muss ehrlich sagen, ich bin ziemlich froh, dass ich diese Scheibe zum Review bekommen habe. Denn &#8222;Desolate Echoes of Turmalin&#8220; hat mich deutlich mehr gepackt, als ich zun\u00e4chst erwartet h\u00e4tte. <\/span><span style=\"color: #000000\">Profane Burial stammen aus Norwegen, genauer gesagt aus Kr\u00e5kstad. Die Band wurde 2013 gegr\u00fcndet und besteht aus drei Musikern. Musikalisch haben sich die Norweger dem symphonischen Black Metal verschrieben. Allerdings sollte man jetzt nicht automatisch erwarten, dass hier das n\u00e4chste typische, eiskalte Black-Metal-Album aus dem hohen Norden auf dem Plattenteller liegt.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5928\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Profan-burial-Bandfoto-1-300x132.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"132\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5929\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Profane-burial-bandfoto-2-300x131.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Bis zum ersten Album mussten sich Profane Burial allerdings etwas gedulden. Erst 2018 erschien mit &#8222;The Rosewater Park Legend&#8220; das Deb\u00fct. Sechs Jahre sp\u00e4ter folgte &#8222;My Plateau&#8220;, bevor am 24. Juli 2026 mit &#8222;Desolate Echoes of Turmalin&#8220; das mittlerweile dritte Album \u00fcber 2TheseHandsMelt ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Desolate Echoes of Turmalin ist definitiv kein klassisches Black-Metal-Brett, bei dem 43 Minuten lang die gleiche finstere Atmosph\u00e4re aus den Boxen gepr\u00fcgelt wird. Im Gegenteil: Das Album lebt gerade von seinen Gegens\u00e4tzen. <\/span><span style=\"color: #000000\">Mal geht es richtig schnell und die Band entfesselt ihre ganze Energie, nur um kurze Zeit sp\u00e4ter wieder deutlich ruhiger und atmosph\u00e4rischer zu werden. Dann baut sich die Spannung erneut auf und irgendwann bricht der Song wieder aus. Genau diese Wechsel machen f\u00fcr mich einen gro\u00dfen Teil des Reizes aus. <\/span><span style=\"color: #000000\">Die sechs Songs sind dabei alles andere als kurz. Trotzdem hatte ich beim H\u00f6ren nie das Gef\u00fchl, dass sich die St\u00fccke unn\u00f6tig in die L\u00e4nge ziehen. Im Gegenteil: Man taucht in die Musik ein und pl\u00f6tzlich sind die 43 Minuten vorbei. <\/span><span style=\"color: #000000\">Auch instrumental gibt es einiges zu entdecken. Immer wieder werden Gitarrensoli eingebaut, die den Songs zus\u00e4tzliche Farbe geben. Besonders interessant fand ich die vereinzelten Orgelpassagen. \u00c4hnlich wie bei &#8222;Channeling Epiphany&#8220; sorgen sie f\u00fcr einen besonderen Kontrast und geben der Musik eine leicht ungew\u00f6hnliche, fast schon mystische Note.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Jetzt kommt allerdings mein pers\u00f6nliches Problem mit diesem Album, ich kann Euch keinen einzelnen Song nennen, der f\u00fcr mich deutlich \u00fcber den anderen steht, <\/span><span style=\"color: #000000\">das meine ich tats\u00e4chlich positiv. <\/span><span style=\"color: #000000\">Normalerweise hat man bei einem Album schnell seinen pers\u00f6nlichen Favoriten gefunden. Die sechs Songs sind f\u00fcr mich derart gleichm\u00e4\u00dfig stark, dass ich keinen einzelnen Track herauspicken k\u00f6nnte.\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000\">Das Album funktioniert deshalb f\u00fcr mich am besten als Gesamterlebnis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Dabei empfinde ich &#8222;Desolate Echoes of Turmalin&#8220; auch nicht unbedingt als klassisches Konzeptalbum. Zumindest habe ich beim H\u00f6ren nicht das Gef\u00fchl bekommen, dass die sechs St\u00fccke zwingend eine zusammenh\u00e4ngende Geschichte erz\u00e4hlen. Trotzdem wirkt die Platte als Ganzes unglaublich stimmig. V<\/span><span style=\"color: #000000\">ielleicht ist genau das die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke des Albums, es gibt keine gro\u00dfen Ausrei\u00dfer nach oben oder unten. Die Songs funktionieren einzeln, aber noch besser als Gesamtwerk.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>Fazit: <\/b><\/span><span style=\"color: #000000\">Ich muss zugeben, vor diesem Review kannte ich Profane Burial \u00fcberhaupt nicht. Jetzt bin ich ziemlich froh, dass sich das ge\u00e4ndert hat. <\/span><span style=\"color: #000000\">&#8222;Desolate Echoes of Turmalin&#8220; ist kein typisches Black-Metal-Album und gerade deshalb interessant. Die Norweger verbinden symphonischen Black Metal mit schnellen Ausbr\u00fcchen, ruhigen und atmosph\u00e4rischen Passagen, Gitarrensoli und ungew\u00f6hnlichen Momenten wie den Orgelkl\u00e4ngen. Das Ganze wirkt nicht \u00fcberladen, sondern erstaunlich ausgewogen. <\/span><span style=\"color: #000000\">Wer ausschlie\u00dflich eiskalten, kompromisslosen Black Metal erwartet, k\u00f6nnte hier vielleicht etwas anderes bekommen als erwartet. Wer sich dagegen auf abwechslungsreichen und atmosph\u00e4rischen Black Metal einlassen kann, sollte Profane Burial definitiv eine Chance geben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Frank<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Profane Burial - Triumph of Dreadful Aftermath [Official Lyric Video]\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6FSDSOKMvuc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Profane Burial \u2013 Desolate Echoes of Turmalin V\u00d6 24.07.2026 \u00fcber 2TheseHandsMelt Manchmal bekommt man ein Album zum Review auf den Tisch, von dessen Band man vorher tats\u00e4chlich noch nie etwas geh\u00f6rt hat. Genau das ist mir mit Profane Burial passiert. 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