{"id":1028,"date":"2026-08-27T21:33:57","date_gmt":"2026-08-27T19:33:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/27\/revel-in-flesh-flesh-for-the-kult-of-death\/"},"modified":"2026-08-27T21:33:57","modified_gmt":"2026-08-27T19:33:57","slug":"revel-in-flesh-flesh-for-the-kult-of-death","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/08\/27\/revel-in-flesh-flesh-for-the-kult-of-death\/","title":{"rendered":"Revel In Flesh \u2013 Flesh for the Kult of Death"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5943\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Revel-in-flesh-2026-Flesh-For-The-Kult-Of-Death-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"544\" height=\"544\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><strong>Revel In Flesh \u2013 Flesh for the Kult of Death<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000\"><em>War Anthem Records | Release: 18.09.2026<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Sieben Jahre sind eine verdammt lange Zeit. So lange ist es her, dass Revel In Flesh mit \u201eThe Hour of the Avenger\u201c ihr bislang letztes vollst\u00e4ndiges Album ver\u00f6ffentlicht haben. Seitdem hat sich bei der Band einiges ver\u00e4ndert. S\u00e4nger und Bandkopf Ralf Haubersson hat eine neue Mannschaft um sich geschart. Mit Jonny Pettersson an Gitarre und Bass, Simon Abele an der zweiten Gitarre und Erik Barthold am Schlagzeug steht nun ein komplett neues Line-up hinter ihm. \u201eFlesh for the Kult of Death\u201c ist damit nicht nur das erste Album seit sieben Jahren, sondern gleichzeitig so etwas wie ein Neustart f\u00fcr den Deathkult.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Meine Verbindung zu Revel In Flesh reicht allerdings schon ein gutes St\u00fcck zur\u00fcck. \u201eDeath Kult Legions\u201c war mein Einstieg bei der Band und ist f\u00fcr mich bis heute ihr st\u00e4rkstes Album. Ich habe die Scheibe damals rauf und runter geh\u00f6rt und lege sie auch heute noch gerne auf. Entsprechend gespannt war ich auf das neue Material. Zumal Revel In Flesh f\u00fcr mich auch live immer eine sichere Bank waren und der klassische HM-2-Sound sowieso genau meinen Nerv trifft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Musikalisch gehen Revel In Flesh dabei keinen gro\u00dfen Umweg. Der HM-2-Sound s\u00e4gt gewohnt sch\u00f6n aus den Boxen, Haubersson klingt genau so, wie man es von ihm erwartet, und auch bei den Riffs gibt es keinen Grund zur Klage. Das Album setzt dabei st\u00e4rker auf Midtempo und rollende Grooves als auf permanentes Geballer. \u201eBodybag Inferno\u201c ist beispielsweise ein sch\u00f6n walzender Headbanger, w\u00e4hrend auch der Titeltrack einen gelungenen Einstieg liefert. Ein starkes Solo und die Melodie gegen Ende machen direkt Lust auf mehr.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5942\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Revel-In-Flesh-2-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"465\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Danach verliert \u201eFlesh for the Kult of Death\u201c f\u00fcr meinen Geschmack allerdings etwas an Fahrt. \u201eThe Graverobber\u201c hat erneut ein interessantes Solo, bleibt ansonsten aber eher ein typischer Revel-In-Flesh-Song. Das meine ich keineswegs negativ, denn genau daf\u00fcr mag ich die Band. Trotzdem fehlt mir hier ein wenig der besondere Moment. \u201ePool of Blood\u201c geh\u00f6rt f\u00fcr mich sogar zu den schw\u00e4cheren Nummern, und auch \u201eHellhole\u201c will trotz mehrerer Durchl\u00e4ufe noch nicht so richtig z\u00fcnden. \u201eTombstalker\u201c bringt immer wieder starke Headbanger-Momente mit, bleibt insgesamt aber ebenfalls etwas hinter meinen Erwartungen zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Im letzten Drittel bekommt die Platte dann wieder deutlich mehr Zug. \u201ePriest of Flesh\u201c punktet mit coolen Riffs, \u201eThe Last Farewell\u201c ist ein solider Headbanger und \u201eDemon Dawn\u201c geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den besseren Songs des Albums. Noch eine Ecke st\u00e4rker finde ich allerdings \u201eDeath Kult Maniacs\u201c. Der gute Refrain und der deutliche Mosh-Pit-Vibe schreien geradezu nach einer Live-Version. Sp\u00e4testens beim Headbanger-Part in der Mitte d\u00fcrfte es vor der B\u00fchne ordentlich Bewegung geben. Genau solche Momente h\u00e4tte ich mir auf dem Album insgesamt noch etwas h\u00e4ufiger gew\u00fcnscht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Abgerundet wird die Platte durch eine Coverversion von Crowbars \u201eAll I Had (I Gave)\u201c. Die f\u00fcgt sich erstaunlich gut ins Gesamtbild ein und bringt noch einmal ordentlich Groove mit. \u00dcberhaupt merkt man \u201eFlesh for the Kult of Death\u201c an, dass hier Musiker am Werk sind, die genau wissen, welchen Death Metal sie spielen wollen. Nicht umsonst wurde die Band nach einem Entombed-Song benannt und hat ihre Liebe zum klassischen schwedischen Death Metal nie versteckt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Ich mag Revel In Flesh. Sehr sogar. Und \u201eFlesh for the Kult of Death\u201c ist definitiv kein schlechtes Album. Die Zutaten stimmen: starke Riffs, der geliebte HM-2-Sound, Hauberssons markanter Gesang und immer wieder Songs, die live vermutlich noch einmal deutlich st\u00e4rker funktionieren werden. Trotzdem fehlt mir noch das gewisse Etwas. Nach mehreren Durchl\u00e4ufen bleiben f\u00fcr mich zu wenige absolute Highlights h\u00e4ngen. Vielleicht braucht das Album einfach noch etwas Zeit. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass \u201eDeath Kult Legions\u201c bei mir die Messlatte ziemlich hoch gelegt hat. Im Moment bleibt deshalb ein gutes, aber nicht \u00fcberragendes Revel-In-Flesh-Album. Umso mehr freue ich mich darauf, die neu aufgestellte Band hoffentlich bald live zu sehen und zu h\u00f6ren, wie die neuen Songs vor Publikum funktionieren. Gerade \u201eDeath Kult Maniacs\u201c d\u00fcrfte dabei ein Kandidat sein, auf den ich besonders gespannt bin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mario W.<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"REVEL IN FLESH &quot;Flesh For The Kult Of Death&quot; - official lyric video\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/F6ZAtAGbPbk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Revel In Flesh \u2013 Flesh for the Kult of Death War Anthem Records | Release: 18.09.2026 Sieben Jahre sind eine verdammt lange Zeit. So lange ist es her, dass Revel In Flesh mit \u201eThe Hour of the Avenger\u201c ihr bislang letztes vollst\u00e4ndiges Album ver\u00f6ffentlicht haben. Seitdem hat sich bei der Band einiges ver\u00e4ndert. 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