{"id":1063,"date":"2026-09-21T09:43:12","date_gmt":"2026-09-21T07:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/09\/21\/leper-colony-back-to-primal-sludge-voe-09-10-2026\/"},"modified":"2026-09-21T09:43:12","modified_gmt":"2026-09-21T07:43:12","slug":"leper-colony-back-to-primal-sludge-voe-09-10-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/09\/21\/leper-colony-back-to-primal-sludge-voe-09-10-2026\/","title":{"rendered":"Leper Colony \u2013 Back to Primal Sludge V\u00d6 09.10.2026"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6314\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Leper-colony-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #000000\">Leper colony &#8211; Back to Primal Sludge &#8211; V\u00d6 09.10.2026 via Testimony Records<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Wenn Rogga Johansson und Marc Grewe gemeinsame Sache machen, wei\u00df man eigentlich schon ziemlich genau, was einen erwartet: Death Metal! Und zwar nicht irgendeinen modernen Death Metal, sondern die gute alte Schule. Leper Colony ist aus der langj\u00e4hrigen Freundschaft und gemeinsamen Liebe zum klassischen Death Metal von Rogga und Marc entstanden. 2023 erschien das selbstbetitelte Deb\u00fct, 2025 folgte\u00a0<em>Those of the Morbid<\/em>\u00a0und nun steht mit\u00a0<em>Back to Primal Sludge<\/em>\u00a0bereits Album Nummer drei vor der T\u00fcr. Die neue Scheibe erscheint am\u00a09. Oktober 2026 \u00fcber Testimony Records.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">F\u00fcr alle, die mit den beiden Namen nicht sofort etwas anfangen k\u00f6nnen:\u00a0Marc Grewe\u00a0d\u00fcrfte vor allem als ehemaliger S\u00e4nger von Morgoth<\/span><span style=\"color: #000000\"> bekann<\/span><span style=\"color: #000000\">t<\/span><span style=\"color: #000000\"> sein. Sp\u00e4ter war beziehungsweise ist er unter anderem bei Insidious Disease und Asinhell aktiv.\u00a0Rogga Johansson\u00a0ist dagegen einer dieser Musiker, bei denen man irgendwann aufh\u00f6rt, mitzuz\u00e4hlen, in wie vielen Bands und Projekten er eigentlich aktiv ist. Paganizer, Ribspreader und Revolting sind nur einige seiner bekanntesten Stationen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Leper Colony ist dabei f\u00fcr mich keine typische \u201eWir machen mal schnell ein Nebenprojekt\u201c Geschichte. Die Band wurde gegr\u00fcndet, weil Grewe und Johansson ihre gemeinsame Begeisterung f\u00fcr den Death Metal der fr\u00fchen 90er in Musik umsetzen wollten. Genau diese Leidenschaft h\u00f6rt man auch auf &#8222;Back to Primal Sludge&#8220;. <\/span><span style=\"color: #000000\">Der Albumtitel passt eigentlich perfekt. Leper Colony wollen zur\u00fcck zu dem Sound, mit dem der Death Metal gro\u00df geworden ist. Florida trifft Stockholm: s\u00e4gende Gitarren, tiefe Growls, ordentlich Druck auf den Drums und jede Menge Riffs.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eMadness Is a Kingdom\u201c\u00a0er\u00f6ffnet das Album und geht direkt nach vorne. Hier gibt es keine lange Einleitung, sondern sofort s\u00e4gende Gitarren und Marc Grewes unverkennbaren Gesang. Gerade seine Stimme macht f\u00fcr mich einen gro\u00dfen Teil des Leper-Colony-Sounds aus. Das ist kein glattgeb\u00fcgeltes Death-Metal-Gebr\u00fcll, sondern klingt dreckig, aggressiv und charismatisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit\u00a0\u201eThese Blades\u201c\u00a0geht es dann weiter. Der Song gef\u00e4llt mir besonders durch seine Mischung aus Geschwindigkeit und groovenden Passagen. Ein St\u00fcck, bei dem man eigentlich automatisch mit dem Kopf mitwippen muss.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eDead Soul Consortium\u201c\u00a0zeigt anschlie\u00dfend die etwas d\u00fcsterere Seite der Band. Die Gitarren wirken schwerer und die Nummer bekommt dadurch einen sch\u00f6n morbiden Charakter. Trotzdem bleibt das St\u00fcck jederzeit im klassischen Death Metal verwurzelt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Bei\u00a0\u201eThrown to the Pigs\u201c\u00a0musste ich am Anfang tats\u00e4chlich kurz an\u00a0Amon Amarth\u00a0denken. Nicht \u00fcber den gesamten Song, aber gerade der Einstieg besitzt f\u00fcr mich diese typische melodische Note, bevor Leper Colony ihren eigenen Death-Metal-Weg einschlagen. Ein interessanter Moment auf dem Album.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Der Titeltrack\u00a0\u201eBack to Primal Sludge\u201c\u00a0macht dann genau das, was der Name verspricht: zur\u00fcck zu den Wurzeln. Hier gibt es schwere Riffs, ordentlich Groove und eine Atmosph\u00e4re, die irgendwo zwischen dreckigem Old-School-Death Metal und schwedischem Elchtod liegt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit\u00a0\u201eFlesh Grater\u201c\u00a0wird wieder etwas mehr aufs Gaspedal getreten. Die Gitarren s\u00e4gen, die Drums dr\u00fccken nach vorne und Marc Grewe darf seine Stimmb\u00e4nder ordentlich strapazieren. F\u00fcr mich einer dieser Songs, die besonders gut funktionieren, wenn man die Lautst\u00e4rke etwas h\u00f6her dreht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">\u201eSeelenj\u00e4ger\u201c\u00a0f\u00e4llt schon durch den deutschen Titel auf und bringt eine etwas andere Note ins Album. Musikalisch bleibt die Band aber ihrer Linie treu. Schwere Riffs treffen auf Grewes markante Stimme und sorgen f\u00fcr einen sch\u00f6nen Kontrast innerhalb der Platte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Danach folgen\u00a0\u201eHarness the Undead\u201c\u00a0und\u00a0\u201eBeneath the Fat and Gristle\u201c, die das Album ordentlich zu Ende bringen. Gerade der letzte Song f\u00fchlt sich noch einmal wie ein klassischer Death-Metal-Abschluss an: brutal, dreckig und ohne unn\u00f6tige Experimente.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Was mir an\u00a0<em>Back to Primal Sludge<\/em>\u00a0besonders gef\u00e4llt, ist die Konsequenz, mit der Leper Colony ihren Stil durchziehen. Die Band versucht nicht, pl\u00f6tzlich modern oder progressiv zu werden. Wer Bolt Thrower mag, d\u00fcrfte mit dem Album ebenfalls etwas anfangen k\u00f6nnen. Gerade die schweren, marschierenden Passagen und das druckvolle Riffing erinnern mich immer wieder an diese britische Death-Metal-Schule. Gleichzeitig sind Leper Colony aber deutlich st\u00e4rker im Florida-\/Stockholm-Sound verwurzelt.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000\">Fazit: <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000\">Back to Primal Sludge\u00a0ist f\u00fcr mich genau das, was ich von einem Album wie diesem erwartet habe:\u00a0ehrlicher, dreckiger und kompromissloser Old-School Death Metal. Rogga Johansson liefert die s\u00e4genden Riffs, Marc Grewe setzt mit seiner unverkennbaren Stimme den passenden Stempel darauf und gemeinsam zeigen die beiden, dass ihre gemeinsame Liebe zum alten Death Metal noch lange nicht erloschen ist. F\u00fcr mich ist\u00a0Back to Primal Sludg<em>e<\/em>\u00a0ein Album f\u00fcr alle, die beim Death Metal nicht unbedingt nach der neuesten technischen Errungenschaft suchen, sondern einfach\u00a0fette Riffs, brutale Vocals und ordentlich Druck\u00a0wollen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Frank<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leper colony &#8211; Back to Primal Sludge &#8211; V\u00d6 09.10.2026 via Testimony Records Wenn Rogga Johansson und Marc Grewe gemeinsame Sache machen, wei\u00df man eigentlich schon ziemlich genau, was einen erwartet: Death Metal! Und zwar nicht irgendeinen modernen Death Metal, sondern die gute alte Schule. 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