{"id":970,"date":"2026-07-24T19:20:23","date_gmt":"2026-07-24T17:20:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/07\/24\/xepereon-ep-the-chaos-prophecies\/"},"modified":"2026-07-24T19:20:23","modified_gmt":"2026-07-24T17:20:23","slug":"xepereon-ep-the-chaos-prophecies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kernkraftritter-records.de\/blog\/2026\/07\/24\/xepereon-ep-the-chaos-prophecies\/","title":{"rendered":"Xepereon EP The chaos prophecies"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000\">Manchmal tauchen Bands scheinbar aus dem Nichts auf und liefern direkt eine Ver\u00f6ffentlichung ab, die aufhorchen l\u00e4sst. Genau das ist <strong><span style=\"color: #ff0000\"><a style=\"color: #ff0000\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=61558837283124&amp;__cft__[0]=AZZVrHQyBFrre2Vr3QzYmDMShzKeaeb345zG7ychkN_CYNPjmABVwa_eEEPupz5iAJkkdEVAP6dWmULG412dR_6fN1fBkp5eWsdymbcF2-RFGEFYDM2NlAED4LTgT2Gt_FHjm2Gw4zy3t3mg39uO3macmEh77mJckgq5razJ6sZ3BoBdc4RWGJ_uEHn6XeOtn3DGqsGFyty85rW91cQD31n-O5-LC2idEH8hFosb8KNmUw&amp;__tn__=-UC%2CP-R\">Xepereon<\/a><\/span><\/strong> aus Schleswig-Holstein gelungen. Die Band gr\u00fcndete sich 2024 und ver\u00f6ffentlichte noch im selben Jahr ihre Deb\u00fct-EP &#8222;<strong>The Chaos Prophecies&#8220; <\/strong>digital. Obwohl die EP offiziell nur f\u00fcnf Songs umfasst, bringt sie es auf \u00fcber 29 Minuten Spielzeit, f\u00fcr mich hat das fast schon Albumcharakter.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5220\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Xepereon-2024-The-chaos-prophecies-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Hinter Xepereon stehen Roman an Schlagzeug und Gesang, Ommel an Gitarre und Gesang sowie Leon an Bass und Gitarre. Besonders interessant ist der Wechselgesang zwischen Roman und Ommel. W\u00e4hrend Roman \u00fcberwiegend die harschen Black-Metal-Vocals \u00fcbernimmt, erg\u00e4nzt Ommel diese mit seiner eigenen Stimme und sorgt so f\u00fcr Abwechslung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Musikalisch bewegt sich das Trio zwischen Black und Death Metal, w\u00fcrzt das Ganze aber gekonnt mit Speed- und Thrash-Metal-Einfl\u00fcssen. Das Ergebnis klingt eigenst\u00e4ndig, aggressiv und gleichzeitig \u00fcberraschend abwechslungsreich. \u00dcbrigens wird der Bandname \u201cXepereon\u201d als \u201eKheferion\u201c ausgesprochen und leitet sich aus dem Alt\u00e4gyptischen ab. Er steht f\u00fcr das Prinzip der bewussten Selbsterschaffung, den eigenen Weg zu gehen und sich stetig weiterzuentwickeln. Ein passender Name f\u00fcr eine Band, die bereits mit ihrer ersten Ver\u00f6ffentlichung zeigt, wohin die Reise gehen k\u00f6nnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Schon der Opener <b>\u201eNo Light \u2013 No Faith\u201c<\/b> macht keine Gefangenen. Romans Schlagzeug feuert ein wahres Drum-Gewitter ab, w\u00e4hrend Ommel und Leon sofort mit kraftvollen Riffs einsteigen. Die aggressiven Vocals treffen auf melodische Gitarrenpassagen, wodurch der Song deutlich mehr Tiefe bekommt, als man zun\u00e4chst erwartet. Besonders der Wechsel zwischen den beiden S\u00e4ngern funktioniert hervorragend. Gerade wenn man bedenkt, wie anspruchsvoll es ist, gleichzeitig derart intensive Drums zu spielen und dabei noch \u00fcberzeugend zu singen. Das Gitarrensolo zum Ende setzt dem Song schlie\u00dflich die Krone auf. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber ich h\u00f6re hier und da sogar leichte Einfl\u00fcsse eines schwedischen Gitarristen heraus, ich kann es mir aber auch nur einbilden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>\u201eForever We Burn\u201c<\/b> wirkt zun\u00e4chst etwas kompakter, entwickelt sich aber im weiteren Verlauf zu einem echten Death-Metal-Song. Gegen Ende zieht die Band das Tempo noch einmal ordentlich an und bewegt sich deutlich in Richtung Death- und Speed Metal, bevor der Song kontrolliert wieder etwas herunterf\u00e4hrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Mit <b>\u201eEndless Void\u201c<\/b> liefern Xepereon f\u00fcr mich den abwechslungsreichsten Song der EP ab. Er startet kompromisslos aggressiv, als w\u00fcrde die Band s\u00e4mtliche aufgestaute Wut herauslassen. Im l\u00e4ngeren Instrumentalteil zeigt das Trio eindrucksvoll sein spielerisches K\u00f6nnen. Gerade diese Momente machen f\u00fcr mich einen gro\u00dfen Reiz der EP aus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>\u201eHuman Parasite\u201c<\/b> ist zwar das k\u00fcrzeste St\u00fcck der Ver\u00f6ffentlichung, steht den l\u00e4ngeren Songs qualitativ aber in nichts nach. Der instrumentale Teil f\u00e4llt etwas kompakter aus. Viele w\u00fcrden wahrscheinlich sagen: alles auf den Punkt gebracht. Ich pers\u00f6nlich als Gitarren-Fan genie\u00dfe allerdings die l\u00e4ngeren Kompositionen mit ihren ausgedehnten Instrumentalpassagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Den Abschluss bildet <b>\u201eWill to Power\u201c<\/b>, das direkt mit treibender Double Bass loslegt. Der Song greift viele der St\u00e4rken der vorherigen St\u00fccke auf: hohe Geschwindigkeit, aggressive Atmosph\u00e4re und dennoch gen\u00fcgend Raum f\u00fcr die Instrumente, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein w\u00fcrdiger Abschluss einer starken Deb\u00fct-EP.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Aktuell sucht Xepereon noch nach einem Label, um &#8222;The Chaos Prophecies&#8220; auch auf CD und Vinyl zu ver\u00f6ffentlichen. Gleichzeitig arbeitet die Band bereits an neuem Material, ein Deb\u00fctalbum scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Wer sich selbst ein Bild machen m\u00f6chte, hat dazu bereits Gelegenheit: Am 6. November spielen Xepereon gemeinsam mit den Griechen von Decipher im Bambi Galore in Hamburg. Am 11. Dezember folgt ein Auftritt in der Zollkantine Bremen zusammen mit Aeon of Disease und Abrogation.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5221\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Xepereon-6.11-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5222\" src=\"https:\/\/kernkraftritter.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Xepereon-11.12-216x300.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\"><b>Fazit<\/b><b><\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">F\u00fcr eine erste Ver\u00f6ffentlichung ist <i>The Chaos Prophecies<\/i> beeindruckend stark. Die Produktion klingt druckvoll, das Songwriting ist abwechslungsreich und technisch auf einem hohen Niveau. Xepereon schaffen den Spagat zwischen kompromissloser H\u00e4rte und durchdachten Arrangements, ohne dabei ihre Energie zu verlieren. Genau diese Mischung macht die EP f\u00fcr mich so spannend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Ich hoffe wirklich, dass die Band schnell ein passendes Label findet und wir nicht allzu lange auf das erste vollst\u00e4ndige Album warten m\u00fcssen. Noch mehr w\u00fcnsche ich mir allerdings, Xepereon 2027 endlich einmal live in der Region Wolfsburg, Braunschweig oder Hannover erleben zu k\u00f6nnen. Diese Band hat definitiv das Potenzial, sich in der deutschen Black-\/Death-Metal-Szene einen festen Namen zu erspielen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal tauchen Bands scheinbar aus dem Nichts auf und liefern direkt eine Ver\u00f6ffentlichung ab, die aufhorchen l\u00e4sst. Genau das ist Xepereon aus Schleswig-Holstein gelungen. 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